Von Angelina und Zacharias - Warum auch Namen in und aus der Mode kommen

geschrieben am 21.04.10 um 10:34 Uhr

In unserer heutigen schnelllebigen Zeit unterliegt alles dem Diktat der Mode. Vieles ist - kaum dass man sich daran gewöhnt hat - schon wieder verschwunden. Auch moderne Vornamen kommen und gehen. Aber war das nicht schon immer so?

Erinnert man sich zurück an den Geschichtsunterricht so stellt man es schnell fest. Gab es einen Kaiser oder König, beispielsweise mit dem Namen Wilhelm, dann gab es plötzlich einen wahren Boom an Babys, die genau auf diesen Vornamen getauft wurden. Diese Art der Sympathiebekundung hat sich bis heute nicht geändert. Moderne Vornamen von heute richten sich nun zugegebenermaßen weniger nach Staatsoberhäuptern. Heute wird eher anderen Idolen diese Ehre zuteil.
So wundert es uns nicht, dass wir in den Kindergärten im Jahr 2010 zwischen vertrauten “Evergreens” wie Stefanie, Michael oder Katharina heute auch vermehrt auf Britneys, Robbies, und Rihannas treffen.

Populärstes Beispiel in der jüngeren Vergangenheit dürfte wohl ein Junge namens Kevin sein, der zuerst in mehreren erfolgreichen Kinofilmen auftauchte, um schon wenige Jahre später wohl etliche Lehrer und Erzieherinnen aus dem Konzept gebracht haben dürfte, wenn es plötzlich fünf Kinder dieses Namens pro Klasse gab. Aber diese Welle ist inzwischen wieder abgeflaut. Wer weiß, welche moderne Vornamen uns demnächst an Spielplätzen und in Freibädern entgegenschallen. Es bleibt spannend, man weiß nie was als Nächstes kommt. So ist es eben mit der Mode.

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